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Vorbemerkungen:
Vor über 15 Jahren wurde das Busch-Data-Format für Artikelstammdaten
entwickelt um den Datenaustausch zwischen Hersteller-EDV und Computer
der Spielwarengeschäfte zu vereinfachen. Zwischenzeitlich ist das
Busch-Data-Format zu einem Quasi-Standard für die Spielwarenbranche
geworden. Vorteil eines einheitlichen Datenaufbaus: Hersteller, Großhändler
und Kunden benötigen nur ein Programm um die Daten verarbeiten zu
können. Gegenüber mehreren bilateralen Vereinbarungen können
erhebliche Kosten eingespart werden. Außerdem wird durch ein einheitliches
Datenformat die Gefahr von Fehlbuchungen reduziert.
Mit dem Internet
steht heute ein sehr einfacher und preiswerter Kommunikationsweg zur Verfügung,
der auch für den Austausch von Bestell-, Lieferschein- und Rechnungsdaten
genutzt werden kann. Damit dieser Datenaustausch auf einer einheitlichen
Basis abgewickelt werden kann, wurde das DASPI-Format (Datenaustausch
Spielwaren) entwickelt und mit Herstellern, Großhändlern
und Verbänden abgestimmt.
Das DASPI-Format
basiert auf dem sogenannten BWA-Satz (*veröffentlicht im Normdatenlexikon
des Deutschen Buchhandels, Version 1.0 vom Mai 1993, herausgegeben vom
Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., ISBN 3-7657-1754-1),
der seit vielen Jahren im Buchhandel eingesetzt wird. Beim DASPI-Format
wurde der BWA-Satz um spielwarenspezifische Felder ergänzt. Trotzdem
bleibt das DASPI-Format mit dem BWA-Satz kompatibel, so dass auch ein
Datenaustausch zwischen der Spielwaren- und der Buchbranche problemlos
möglich ist (z.B. Spielwarenhändler bezieht bei einem Buchverlag
oder Buchhändler bestellt Spielwaren usw.).
Dateien im DASPI-Format
können einfach per Email versendet werden. Natürlich sind aber auch andere
Wege für den Datenaustausch möglich, wie z. B. über Telebox 400 (die Grundgebühr
ist aber für viele Händler zu hoch), Disketten (umständliches Handling),
Point-to-point-Verbindungen usw.
Das DASPI- und das
Busch-Data-Format sollen nicht das standardisierte EDIFACT-Format ersetzen,
das für den Datenaustausch zwischen Lieferanten und Warenhäuser
heute allgemein verwendet wird. Die Praxis hat aber gezeigt, dass vereinfachte
Datensätze immer dann ihre Berechtigung haben, wenn ein Datenaustausch
zwischen den einfacheren Warenwirtschaftssystemen des Einzelhandels und
der EDV der Industrie durchgeführt werden soll, da teure Konverter
(zumindest auf der Seite des Einzelhandels) nicht notwendig sind.
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